Fahrradtypen 

Mountain-Bike


Das Mountainbike ist dank robuster Bauweise ein Rad für den Einsatz in (fast) jeglichem Gelände. Durch einen weiten Übersetzungsbereich der Schaltung ist es sowohl für schwierige Anstiege als auch für schnelle Streckenfahrten geeignet. Aufgrund meist grobstolliger Reifen hat das Mountainbike auf asphaltierter Straße einen höheren Rollwiderstand. Mountainbikes verfügen meist über eine Federgabel, zunehmend kommen auch vollgefederte Räder zum Einsatz. Schutzbleche und Beleuchtung werden am Mountainbike angesteckt und nicht fest montiert.

Trecking-Rad


Das Trecking-Rad unterscheidet sich vom Mountainbike durch eine höhere Rahmengeometrie (= höhere Sitzposition) und höhere Laufräder (in der Regel 28 Zoll). Sein Einsatzbereich sind sowohl die Stadt als auch längere Touren und leichtes Gelände, die verwendeten Komponenten gleichen meist denen der Mountainbikes. Dank meist fest montierter Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger ist das Trecking-Rad sehr alltagstauglich, aber auch etwas schwerer als das Mountain-Bike.

City-Rad


Noch stärker als beim Trecking-Rad steht beim City-Rad das Thema Alltagstauglichkeit im Vordergrund: einfache Handhabung, z.B. durch 7-Gang Nabenschaltung, leichtes Aufsteigen dank sehr niedrigem Unterrohr und flexibler Lastentransport sind seine Kennzeichen. Das City-Rad dient zum komfortablen Zurücklegen von kürzeren Strecken auch mit Gepäck, der sportliche Aspekt kommt dabei nicht so zum Tragen.

Rennrad


Das Rennrad ist in erster Linie auf das Erreichen möglichst hoher Geschwindigkeiten ausgelegt, hieraus resultieren eine möglichst leichte Bauweise und der Verzicht auf Komfortausstattungen. Rennräder verfügen über schmale Felgen und wenig profilierte Reifen, daher können sie nicht im Gelände gefahren werden. Die Mitnahme von Gepäck ist ebenfalls nicht möglich.

Unterhalb eines Fahrrad-Gewichts von 11kg ist in Deutschland der Einsatz von batteriebetriebenen Beleuchtungen im Straßenverkehr erlaubt.

Liegerad


Das Liegerad unterscheidet sich von allen anderen Fahrrädern durch eine tiefe Sitzposition (die schon in eine Liegehaltung übergehen kann, daher der Name). Durch diese andere Rahmengeometrie können bei der Fahrt andere Muskelgruppen eingesetzt werden. Da Liegeräder durch die flachere Haltung des Fahrers aerodynamischer sind, erreichen sie hohe Geschwindigkeiten. Ihr Einsatzgebiet sind Straßen und befestigte Wege, im Stadtverkehr leidet die Übersicht des Fahrers etwas unter der tiefen Sitzposition.

BMX-Rad


BMX-Räder (= bicycle motor cross) sind kleine, wendige Fahrräder ohne Gangschaltung und Komfortextras. Sie sind extrem wenig und werden meist für Fahrrad-Artistik und Geländefahrten eingesetzt.

Pedelec


Pedelecs (von "Pedal" und "elektrisch") sind Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung. Anders als reine Elektroräder ist die Antriebskraft des Motors nur verfügbar, wenn der Fahrer gleichzeitig auch tritt. Durch die Motorunterstützung können längere Strecken absolviert werden und Steigungen leichter erklommen werden. Dem stehen das höhere Gewicht (durch Motor und Akku) sowie die erforderliche Logistik (regelmäßiges Aufladen des Akkus) gegenüber.