Zugegeben, als Radfahrer ist man im Altmühltal nicht gerade alleine. Die Begeisterung für dieses Gebiet kommt aber auch nicht von ungefähr, schließlich gibt es hier eine malerische Landschaft, viele sehenswerte Orte entlang der Strecke, ein guter Schuß bayerische Lebensart und eine perfekte Fahrrad-Infrastruktur. Der klassische Altmühltal-Radweg führt von Rothenburg ob der Tauber nach Kelheim an der Donau und ist in drei Tagen gut zu bewältigen. Zwischendurch locken Sehenswürdigkeiten wie der barocke Bischofssitz Eichstätt, die Zwölf-Apostel-Felsen oder auch das Kloster Weltenburg bei Kelheim. Der Radwegs führt immer entlang des Flusses, daher läßt sich gut auch mal eine Etappe per Kanu oder Schiff zurücklegen.

Unterküfte für Radler gibt es reichlich, allerdings ist an besonders gefragten Terminen eine vorherige Reservierung angeraten. Die eigentümliche Fels- und Wiesenlandschaft des Altmühltales geht übrigens auf die traditionelle Haltung von Schafen auf den steilen Weiden zurück, daher gehören Lammgerichte zur Speisekarte fast jeden Restaurants.

Per Bahn sind Rothenburg, Treuchtlingen oder Eichstätt gut zu erreichen; Kelheim verfügt über keinen Bahnhof, die Station im benachbarten Saal an der Donau ist aber nur 6 Kilometer entfernt.